BRAVE – Ein neuer Browser für fast alle Plattformen

Der ehemalige Mozilla (Firefox) CEO Brendan Eich hat sich von Mozilla getrennt und mit einem 10-köpfigen Team einen neuen, auf Chromium (Google Chrome) basierenden Webbrowser mit dem Namen “Brave” für Windows, Mac OS sowie Android und iOS vorgestellt. Der Browser ist im Moment als Beta-Version verfügbar.

Was Brave von anderen, bisherigen Browsern unterscheidet, ist dass er nicht nur alle Werbelemente und Tracking-Werkzeuge (zur Nachverfolgung des Surfverhaltens) von den Webseiten, die der Anwender besucht entfernt (so weit kennt man das auch von den gängigen Browsern), sondern zusätzlich – und jetzt kommt die Geschäftsidee: durch neue Werbung ersetzt.

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Erste 10 Terrabyte Helium-Festplatten von HGST für Privatanwender verfügbar

Für rund £600, also knapp 850€, kann man die Festplatten erwerben. Damit ist HGST (=Hitachi Global Storage Technology, Ableger von Western Digital) der erste Anbieter, der noch vor Seagate *schnelle* 10 TB Helium-Festplatten liefern kann.

Die bisher verfügbaren 8 bzw. 10 Terrabyte Festplatten sind eher für die Archivierung von Daten gedacht, da das bei diesen Geräten verwendete SMR Aufzeichnungsverfahren prinzipbedingt geringere Schreib-Datenraten erlaubt.

Die reale Schreib-Datenrate der “Ultrastar HE10” genannten Platten, die wahlweise mit SATA oder SAS Schnittstelle daher kommen und mittels PMR die Daten auf den sieben Scheiben aufzeichnen, soll bei 215 MiB/s liegen. Die mittlere Zugriffszeit bei 8,6ms.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten sind die HE-Platten tatsächlich hermetisch verschlossen, damit das Helium nicht entweicht. Die Heliumfüllung erlaubt es, aufgrund der verglichen mit Luft, geringeren Dichte und höheren Wärmeleitfähigkeit mehr Platten innerhalb des 3,5 Zoll Gehäuses unterzubringen. Helium Festplatten mit 6TB gibt es von HGST seit 2013.

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The PC Benchmark (PCB)

//EN: I have released a new tool that can be used to benchmark the computing and memory performance of computers.

The tool comes with an online reference database that allows you to compare your system with other reference systems.

Please give it a try! Also please feel free to report back your results.

//DE: Ich habe heute ein neues Programm hoch geladen, mit dem Sie die Rechen- und Speicherzugriffsgeschwindkeit eines Computersystems bestimmen und vergleichen können.

Zum Programm gehört auch eine Online-Referenzdatenbank, mit deren Hilfe Sie Ihre ermittelten Werte mit anderen Systemen vergleichen können.

Probieren Sie es doch mal aus! Ich freue mich auch, wenn Sie ihre Ergebnisse zurück melden!

ASUS P5LD2-VM/s (MAXDATA) mit offiziellem ASUS BIOS flashen

Das ASUS P5LD2-VM/S (REV 3.0G) ist ein “normales” ASUS ASUS P5LD2-VM – jedoch mit OEM Bios welches ua. das Übertakten unterbindet.

Auf dem Board lässt sich jedoch, ein EEPROM Brenner vorausgesetzt, auch das offizielle ASUS BIOS betreiben, da das BIOS gesockelt ist.

Die günstigen Brenner, die es bei Ebay gibt (TOP 2006, 2008 usw. oder MiniPro TL866) eignen sich fast alle. Continue reading “ASUS P5LD2-VM/s (MAXDATA) mit offiziellem ASUS BIOS flashen”

Gestern noch verhandelt, heute offiziell: WesternDigital kauf SanDisk für 19 Millarden USD

Damit verschmelzen zwei “Speicher Riesen” zu einem. Mal sehen, was das technologisch in den nächsten Jahren bringt: WD ist einer der größten und zugleich ältesten amerikanischen Festplattenhersteller, SanDisk – ebenfalls in Amerika ansässig – ist spezialisiert auf den Bereich der Halbleiter-Speicher und neben Samsung und Toshiba der drittgrößte Anbieter von SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks.

Eine interessante Kombination. SanDisk arbeitet derzeit auch mit HP an der sog. Memristor Speichertechnik, die analog Intels/Microns 3D XPoint Halbleiterspeicher mit wesentlich höherer Kapazität und Performance bereit stellen soll.

Weiterführende Links zur Fusion:

Festplatten mit WHDD (Linux) testen und löschen

Mithilfe dem LINUX Tools WHDD kann man ähnlich dem DOS Tool MHDD Festplatten auf Defekte überprüfen, SMART Werte auslesen, Datenblöcke exportieren oder die Platte sicher löschen. Es ist als Teil der SystemRescueCD (Gentoo basiert) hier erhältlich.

Im Unterschied zu MHDD, welches auf DOS aufsetzt, baut WHDD auf dem LINUX Kernel auf. Das hat den Vorteil, dass auch neuere AHCI Festplatten (SATA) und Speicher-Controller unterstützt werden. Der Nachteil ist, dass es nicht mehr auf eine Diskette passt und nicht alle Funktionen von MHDD bietet. So hat WHDD derzeit (Oktober 2015) leider auch noch keine echten Reparaturfunktionen an Board, sodass man es nur effektiv zum Löschen und Testen nutzen kann. Für Reparaturen muss man dann doch zu MHDD greifen, welches aber zB. auf der SystemRescueCD ebenfalls enthalten ist. Die Anleitung für MHDD findet sich hier.

Der Hauptanwendungsfall für WHDD ist derzeit das Kopieren von Daten von bereits defekten Festplatten auf neue Medien. Die Kopierroutinen sind für Lesefehler optimiert. Wie es genau funktioniert ist schön auf der WHDD Seite erklärt.

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