Monat: Oktober 2015

Gestern noch verhandelt, heute offiziell: WesternDigital kauf SanDisk für 19 Millarden USD

Damit verschmelzen zwei „Speicher Riesen“ zu einem. Mal sehen, was das technologisch in den nächsten Jahren bringt: WD ist einer der größten und zugleich ältesten amerikanischen Festplattenhersteller, SanDisk – ebenfalls in Amerika ansässig – ist spezialisiert auf den Bereich der Halbleiter-Speicher und neben Samsung und Toshiba der drittgrößte Anbieter von SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks.

Eine interessante Kombination. SanDisk arbeitet derzeit auch mit HP an der sog. Memristor Speichertechnik, die analog Intels/Microns 3D XPoint Halbleiterspeicher mit wesentlich höherer Kapazität und Performance bereit stellen soll.

Weiterführende Links zur Fusion:

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Festplatten mit WHDD (Linux) testen und löschen

Mithilfe dem LINUX Tools WHDD kann man ähnlich dem DOS Tool MHDD Festplatten auf Defekte überprüfen, SMART Werte auslesen, Datenblöcke exportieren oder die Platte sicher löschen. Es ist als Teil der SystemRescueCD (Gentoo basiert) hier erhältlich.

Im Unterschied zu MHDD, welches auf DOS aufsetzt, baut WHDD auf dem LINUX Kernel auf. Das hat den Vorteil, dass auch neuere AHCI Festplatten (SATA) und Speicher-Controller unterstützt werden. Der Nachteil ist, dass es nicht mehr auf eine Diskette passt und nicht alle Funktionen von MHDD bietet. So hat WHDD derzeit (Oktober 2015) leider auch noch keine echten Reparaturfunktionen an Board, sodass man es nur effektiv zum Löschen und Testen nutzen kann. Für Reparaturen muss man dann doch zu MHDD greifen, welches aber zB. auf der SystemRescueCD ebenfalls enthalten ist. Die Anleitung für MHDD findet sich hier.

Der Hauptanwendungsfall für WHDD ist derzeit das Kopieren von Daten von bereits defekten Festplatten auf neue Medien. Die Kopierroutinen sind für Lesefehler optimiert. Wie es genau funktioniert ist schön auf der WHDD Seite erklärt.

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Festplatten mit MHDD testen, löschen und Oberflächenfehler reparieren

Das DOS Tool MHDD lässt den Anwender eine Festplatte auf Fehler prüfen, SMART-Werte auslesen, Datenblöcke exportieren oder den Datenträger komplett und sicher löschen. Findet das Tool Fehler kann man diese, abhängig vom Fehlerbild, „reparieren“ oder zumindest die defekten Bereiche deaktivieren.

Das alles heißt nicht, dass die auf der Platte befindlichen Daten gerettet werden, sondern vielmehr, dass die Festplatte nach Anwendung von MHDD im Idealfall wieder für bestimmte Zwecke benutzbar wird.

Im Allgemeinen sollte man bedenken, dass eine defekte Festplatte immer ein Risiko für die darauf befindlichen Daten darstellt, auch wenn der Fehler evtl. behoben werden kann. Daher sollten kritische Daten (und vertrauen Sie mir: auch Ihre Familienfotos sind kritisch, sobald sie weg sind!) nicht mehr auf einer Platte abgelegt werden, die wie hier beschrieben repariert wurde. Der Artikel ist primär für Retro-Computing Freunde gedacht, da es mU. schwierig ist, noch neue Festplatten für alte Computer aufzutreiben.

Das Programm MHDD ist hauptsächlich für IDE, SCSI und SATA Festplatten ausgelegt. Bestimmte Funktionen arbeiten jedoch auch bei SSDs zuverlässig.

Da Sie mit MHDD bequem Ihren Computer „unbrauchbar“ machen können, lesen Sie die Anleitung bitte erst komplett durch und entscheiden Sie dann, ob und was Sie machen wollen. Sie arbeiten auf eigene Gefahr und Verantwortung.

Das LINUX Tool WHDD bietet was SMART bzw. die Lese-Tests angeht, einen ähnlichen Funktionsumfang wie MHDD.

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USB Stick / SD Karte unter Windows (Vista – 10) partitionieren

Was tun, wenn Windows auf einem USB-Stick oder einer Speicher-Karte weniger Platz anzeigt, als eigentlich vorhanden ist? (Also zB. 8 statt 16 GB oder 32 statt 64 GB usw) – Das kann ua. passieren, wenn man ein Windows (8-10) Wiederherstellungslaufwerk auf einen USB Stick > 32 GB, oder ein Disk-Image mit dem W32DiskImager auf einen USB-Stick / eine Speicherkarte schreibt.

Die durch diese Programme erstellte Partition füllt den Datenträger meist nicht komplett aus. Windows kann die Partition zwar im Zweifel neu Formatieren, dadurch wird diese aber nicht größer…

Das grafische Partitonierungswerkzeug („Datenträgerverwaltung“) von Windows (Vista – 10) erlaubt das manipulieren der Partitionen auf einem Wechseldatenträger (USB Stick, SD Karte usw.) nicht. Die nötigen Einträge um Partitionen zu löschen / verkleinern oder zu vergrößern sind deaktiviert.

Im Folgenden werden zwei Methoden beschrieben, mit denen man die vorhandene Partition entweder direkt vergrößern oder löschen und anschließend neu anlegen kann.

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Windows von einem dynamischen Datenträger umziehen

Will man eine vorhandene Festplatte, auf der auch das Betriebssystem (Windows) läuft, durch eine SSD ablösen (oder auch nur die Installation auf eine andere Festplatte umziehen), ist das Kopieren der vorhandenen Installation auf den neuen Datenträger meist problemlos möglich. (zB. mit CloneZilla, HDClone Free Edt. oder dem Samsung Data Migration Tool.)

Anders allerdings, wenn die Festplatte unter Windows als dynamischer Datenträger geführt wird. Dann versagen alle derzeit verfügbaren Migrationstools. HDClone möchte das nur in der Professional Version tun, CloneZilla kopiert die Platte zwar brav, Windows verweigert danach aber mit der lapidaren Meldung „INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE“ den Start (da der dynamische Datenträger durch die Kopie ungültig wird) und das Samsung Data-Migration Tool kommt wiederum nicht einmal zum Kopieren, denn es findet schon beim Start keine Windows Installation.

Unter Umständen (kein RAID0; die Festplatte wurde nachträglich in einen dynamischen Datenträger konvertiert; das Betriebssystem liegt auf dem physikalischen Datenträger und nicht im dynamischen Bereich) kann man mit „GParted“ und einem Windows-Reparaturdatenträger doch noch etwas ausrichten. (Windows 8 – 10: Wiederherstellungslaufwerk.)

Alternativ kann man zB. das kostenpflichtige HDClone Professional nutzen, das hilft auch in den og Fällen weiter. Weiterlesen „Windows von einem dynamischen Datenträger umziehen“

Vorsicht vor Bösen und „Killer“ USB Stick(s)

Von USB Geräten (wie USB Sticks und anderer USB Peripherie) geht – zumindest theoretisch – eine nicht durch Virenscanner oder andere Software erkenn- oder behebbare Gefahr aus. Die Informationen darüber, wie man mit USB Geräten Schaden anrichten kann verbreiten sich derzeit rasant im Internet. Es ist also davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit einige Versuche geben wird, diese Ideen in die Praxis umzusetzen.

Daher sollte man – gerade bei fremden USB Geräten kurz nachdenken, bevor diese an den eigenen Rechner angesteckt werden. Das galt früher schon für Disketten, seit jeher für Emails mit merkwürdigen Anhängen und nun auch für alles, mit einem USB Anschluss.

Im folgenden sollen zwei konkrete Beispiele gezeigt werden, welchen Schaden man mit einem USB Stick – ganz abseits normaler Viren – anrichten kann.

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