Kategorie: Hardware

WOL2 Update 2.1.1

So, es muss sich ja auch lohnen…

Das am häufigsten von dieser Seite herunter geladene, und am häufigsten bewertete Tool bekommt ein Update. Kein riesiges, eher ein „Maintenance Update“. Aber ein paar neue Funktionen sind auch dabei.

Ich zitiere mal aus dem Changelog:

  • 2x Absturz beim nutzen der Filterfunktion behoben.
  • Herunterfahren / Neustarten funktioniert nun auch, wenn zentral kein Passwort dafür gesetzt ist (zB. nur am Host)
  • Host Zugangsdaten (Herunterfahren/Neustarten) werden auch verwendet, wenn keine Domäne angegeben wurde. (Microsoft Account oder Login der gleichen Domäne)
  • Beim Herunterfahren / Neustarten wird der Fehlercode protokolliert, sofern es einen vom Betriebssystem gibt. Erleichtert die Fehlersuche.
  • %shortname% als Host-Variable hinzugefügt. Kann jetzt in Tools etc. verwendet werden. Achtung: Hosts mit einem Punkt im Namen (wer macht sowas?) funktionieren bis auf „fritz.box“ nicht!
  • Das „Log-Panel“, bekannt aus WOL 1, ist wieder da. Siehe Menü „Ansicht“. – Es werden hier alle Ereignisse >= Info geloggt.
  • Das Tool setzt .NET 4.6 oder neuer Voraus.
  • OUI.txt (MAC-Adressauflösung) vom Stand 10/2020.

Neben den og. Änderungen habe ich alle Bugreports aus den Kommentaren und Mails nachgetestet… Viele lauten ja „Herunterfahren funktioniert nicht“, „Neustarten geht nicht“. Dazu folgendes:

Unter Windows 7 / 8 / 10 funktioniert es wie gewollt. Es müssen jedoch nach wie vor Änderungen am Zielrechner vorgenommen werden. Das liegt nicht an WOL2, sondern an Microsoft, die (logischerweise) das Herunterfahren aus der Ferne nicht als normale Aktion in einem Heimnetz ansehen. Eine aktualisierte Anleitung gibt es hier: https://www.maketecheasier.com/remote-shutdown-restart-windows-10/ – befolgt man diese funktionieren beide Varianten WMI und Lokal und zwar für Neustart und Herunterfahren.

Ach ja Tobias: Sorry, der erweiterte CSV Import ist wirklich etwas „größer“ als es auf die Schnelle hin zu bekommen war. Das dauert noch etwas 😉

Download direkt hier.

Neuer Akku für das Philips Avent SCD620/26 Video-Babyphone

Das Philips Avent SCD620/26 Video-Babyphone ist ein vielfältiges Gerät. Leider hält der verbaute Akku (GP NTA3459-4) nicht besonders lange. Die Gesamtlebensdauer betrug bei unserem Exemplar gerade einmal 6 Monate.

Das gleiche Akkumodell ist im Internet leider nicht zu bekommen, allerdings passt der folgende Akku: Keeppower 1S1P 18650 Li-Ion-Akku mit BMS-Schutz und JST-Stecker 3,6V – 3,7V 3500mAh.

Es muss lediglich der Stecker vom alten Akku an den neuen angebracht werden. Die Funktionsgarantie auf den Akku verliert man dabei nicht.

Der hier genannte Akku hat deutlich mehr Kapazität als das Original, das Babyfone hält also länger mit einer Akkuladung durch. Leider dauert es auch länger, bis der Akku voll aufgeladen ist.

Was steckt hinter dem „Superbook“?

Das Superbook an einem Android Handy
Das Superbook an einem Android Handy

Auf Kickstarter macht gerade eine neue Crowd-Funding Kampagne die Runde. Es geht um das Superbook, eine Ergänzung für Smartphones und Tablets, die aus dem mobilen Gerät einen vollwertigen „Laptop“ schnitzen soll. Das ganze zum unschlagbaren Preis von 99$. (Deutsche Unterstützer müssen noch ca. 30$ für den Versand dazu legen.)

Doch was steckt im Superbook und wie funktioniert es? Welche Alternativen gibt es?

Weiterlesen „Was steckt hinter dem „Superbook“?“

Ethernet über Koaxialkabel: so geht’s

IB-CX110V passier Medienkonverter

Der Hersteller RaidSonic bietet unter seinem Label IcyBox Security verschiedne Ethernet over Coax Medienkonverter an, mit denen man Daten mit bis zu 100MBit/s auf einem Koaxialkabel übertragen kann. Als Übertragungsmedium dienen RG-58 Koaxialkabel, also zB. die einer vorhandenen 10Base2 oder analogen Videoüberwachungsanlage.

Der Vorteil der RG-58 Koaxialkabel ist, dass sie verglichen mit normalen Cat5 / Cat6 Ethernet Kabeln günstig zu bekommen sind und eine stabile Datenübertragung über große Distanzen ermöglichen.

In manchem Büro / Haushalt ist mit unter noch eine alte, ungenutzte 10Base2 Leitung installiert, die mit diesen Medienkonvertern nun wieder genutzt werden kann.

Weiterlesen „Ethernet über Koaxialkabel: so geht’s“

Seagate stellt neue PCIe SSDs unter dem Namen Nytro vor

Auf dem Open Compute Summit 2016 wird Seagate neue PCI-Express SSDs der Nytro Familie vorstellen. Diese werden als „PCIe-Flash Beschleunigerkarten“ beworben. Die Karten unterstützen bis zu 16 PCI-Express Lanes (PCI Express 3.0) und erreichen damit theoretische Transferraten von bis zu 10GB/s. Es wird auch energiesparendere Karten mit nur 8 Lanes und auf ca. 6 GB/s reduziertem Datentransfer geben.nytro-xp6500-hhhl-right-400x400

Die Speichertechnologie ist MLC oder eMLC. Die SSDs haben einen DRAM Cache von 2 oder 4GB. Die tatsächliche Lese- / Schreibrate beträgt bis zu 4GB/s bzw. 300KIOPS (Lesen) und bis zu 2,5 GB/s  bzw. 100KIOPS (Schreiben).

Die nutzbare Speicherkapazität reicht an die 3,5TB Grenze (pro Karte). An Protokollen unterstützen die Karten das für PCIe SSDs geläufige OCP Protokoll sowie das neue NVMe (Non volatile memory express) Protokoll. Letzteres ist auf parallele Zugriffe mit weniger Latenz / Overhead ausgelegt.

Betriebssystemuntersützung wird für aktuelle Linux varianten sowie Windows ab XP-SP2 gewährt. Ab wann die Karten verfügbar sind, und vor allem: was sie kosten sollen ist noch nicht bekannt.

Erste 10 Terrabyte Helium-Festplatten von HGST für Privatanwender verfügbar

Für rund £600, also knapp 850€, kann man die Festplatten erwerben. Damit ist HGST (=Hitachi Global Storage Technology, Ableger von Western Digital) der erste Anbieter, der noch vor Seagate *schnelle* 10 TB Helium-Festplatten liefern kann.

Die bisher verfügbaren 8 bzw. 10 Terrabyte Festplatten sind eher für die Archivierung von Daten gedacht, da das bei diesen Geräten verwendete SMR Aufzeichnungsverfahren prinzipbedingt geringere Schreib-Datenraten erlaubt.

Die reale Schreib-Datenrate der „Ultrastar HE10“ genannten Platten, die wahlweise mit SATA oder SAS Schnittstelle daher kommen und mittels PMR die Daten auf den sieben Scheiben aufzeichnen, soll bei 215 MiB/s liegen. Die mittlere Zugriffszeit bei 8,6ms.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Festplatten sind die HE-Platten tatsächlich hermetisch verschlossen, damit das Helium nicht entweicht. Die Heliumfüllung erlaubt es, aufgrund der verglichen mit Luft, geringeren Dichte und höheren Wärmeleitfähigkeit mehr Platten innerhalb des 3,5 Zoll Gehäuses unterzubringen. Helium Festplatten mit 6TB gibt es von HGST seit 2013.

Weiter lesen bei ArsTechnica (EN)

The PC Benchmark (PCB)

//EN: I have released a new tool that can be used to benchmark the computing and memory performance of computers.

The tool comes with an online reference database that allows you to compare your system with other reference systems.

Please give it a try! Also please feel free to report back your results.

//DE: Ich habe heute ein neues Programm hoch geladen, mit dem Sie die Rechen- und Speicherzugriffsgeschwindkeit eines Computersystems bestimmen und vergleichen können.

Zum Programm gehört auch eine Online-Referenzdatenbank, mit deren Hilfe Sie Ihre ermittelten Werte mit anderen Systemen vergleichen können.

Probieren Sie es doch mal aus! Ich freue mich auch, wenn Sie ihre Ergebnisse zurück melden!

ASUS P5LD2-VM/s (MAXDATA) mit offiziellem ASUS BIOS flashen

Das ASUS P5LD2-VM/S (REV 3.0G) ist ein „normales“ ASUS ASUS P5LD2-VM – jedoch mit OEM Bios welches ua. das Übertakten unterbindet.

Auf dem Board lässt sich jedoch, ein EEPROM Brenner vorausgesetzt, auch das offizielle ASUS BIOS betreiben, da das BIOS gesockelt ist.

Die günstigen Brenner, die es bei Ebay gibt (TOP 2006, 2008 usw. oder MiniPro TL866) eignen sich fast alle. Weiterlesen „ASUS P5LD2-VM/s (MAXDATA) mit offiziellem ASUS BIOS flashen“

Gestern noch verhandelt, heute offiziell: WesternDigital kauf SanDisk für 19 Millarden USD

Damit verschmelzen zwei „Speicher Riesen“ zu einem. Mal sehen, was das technologisch in den nächsten Jahren bringt: WD ist einer der größten und zugleich ältesten amerikanischen Festplattenhersteller, SanDisk – ebenfalls in Amerika ansässig – ist spezialisiert auf den Bereich der Halbleiter-Speicher und neben Samsung und Toshiba der drittgrößte Anbieter von SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks.

Eine interessante Kombination. SanDisk arbeitet derzeit auch mit HP an der sog. Memristor Speichertechnik, die analog Intels/Microns 3D XPoint Halbleiterspeicher mit wesentlich höherer Kapazität und Performance bereit stellen soll.

Weiterführende Links zur Fusion: